MEHR ALS NUR KOHLE.

MIBRAG weihte neues Ausbildungszentrum ein

15.03.2013
Optimale Bedingungen für qualifizierte Berufsausbildung über den Bergbau hinaus   Zeitz/Profen. „Das neue Ausbildungszentrum in Profen ist eine hervorragende Chance für junge Leute, die in unserer Region bleiben und nach einer qualifizierten Berufsausbildung sich eine berufliche und familiäre Perspektive aufbauen wollen“, so Dr. Joachim Geisler, Vorsitzender der Geschäftsführung MIBRAG, am 15. März 2013 zur feierlichen Eröffnung des neuen Ausbildungszentrums. Zu den Gratulanten gehörten auch Harri Reiche, Landrat des Burgenlandkreises, und weitere Landes- und Kommunalpolitiker. „MIBRAG bietet jungen Menschen hervorragende Bedingungen für die Ausbildung und engagiert sich darüber hinaus in unserem Landkreis auch für benachteiligte Jugendliche. Davon profitiert die ganze Region. Das ist hoch anzuerkennen“, erklärte Harri Reiche in seiner Ansprache.   Nach zwölf Monaten Bauzeit wurde das moderne Gebäude – ausgestattet mit einer Werkstatt, vier Fachkabinetten, Unterrichtsräumen, Büros und sanitären Anlagen – in Betrieb genommen. Der Maschinenpark der Ausbildungsstätte zog komplett von Deuben nach Profen mit um. Das Elektrokabinett erhielt mit insgesamt 24 Elektrotischen eine neue Grundausstattung. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Ausbildungsstätte entstand auf dem Gelände zur gleichen Zeit eine neue Kantine. MIBRAG investierte mehr als drei Millionen Euro in den Komplex.   Heinz Junge, Geschäftsführer Personal/Arbeitsdirektor MIBRAG, hob bei einem Rundgang durch die Ausbildungsstätte hervor: „Wir konnten durch den Neubau die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen erheblich verbessern. Davon wird aber nicht nur unser eigener Facharbeiternachwuchs profitieren. Hier sind Möglichkeiten geschaffen worden, künftig noch mehr Ausbildungskooperationen in der Region einzugehen.“ Das trifft für die Tochterfirmen des Bergbauunternehmens und auch für andere Betriebe zu.   MIBRAG bildet seit dem Bestehen des Unternehmens aus. Über 600 junge Menschen haben bereits eine zwei, drei- beziehungsweise dreieinhalbjährige Facharbeiterausbildung in der MIBRAG-Ausbildungsstätte in Deuben (Burgenlandkreis) absolviert. In den vergangenen elf Jahren konnten knapp 350 Jungfacharbeitern nach erfolgreicher Facharbeiterprüfung unbefristete Arbeitsverträge angeboten werden. Jährlich wendet MIBRAG mehr als drei Millionen Euro für die eigene Ausbildung auf. Zehn Ausbilder betreuen durchschnittlich über 130 Auszubildende in verschiedenen Berufen. Dazu gehören Maschinen- und Anlagenführer, Elektroniker und Industriemechaniker.