30. Juli 2021
14 junge Facharbeiterinnen und Facharbeiter von MIBRAG erhalten Arbeitsverträge und starten ins Berufsleben.

Zeitz. Nach erfolgreicher Ausbildung übernimmt die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) 14 junge Facharbeiterinnen und Facharbeiter. Dazu gehören acht Maschinen- und Anlagenführer sowie zwei Kauffrauen für Büromanagement. Außerdem starten insgesamt vier Elektroniker und Industriemechaniker in das Berufsleben, von denen drei aufgrund ihrer sehr guten Leistungen vorzeitig ausgelernt haben. Früher als vorgesehen schlossen auch zwei Elektroniker und ein Industriemechaniker vom MIBRAG-Ausbildungspartner Südzucker AG, Werk Zeitz ihre Ausbildung in Profen ab.

Alexander Lengstorff Wendelken, Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor, hob hervor: „Sechs Azubis konnten trotz erschwerter Corona-Bedingungen ihre Ausbildung vorzeitig beenden. Auch alle anderen haben ihr Ziel erreicht. Das ist ein hoffnungsvolles Signal und verlangt Anerkennung. Nicht nur die jungen Leute haben Beachtliches geleistet, sondern es stimmen auch die Bedingungen im MIBRAG-Ausbildungszentrum Profen. Unsere Ausbilderinnen und Ausbilder haben flexibel und ideenreich auf die Pandemie reagiert und somit das hohe Niveau der Ausbildung gehalten.“

Seit 1995 absolvierten über 1.100 junge Menschen eine zwei, drei- beziehungsweise dreieinhalbjährige Facharbeiterausbildung bei MIBRAG. In den vergangenen Jahren konnte mehr als 670 jungen Facharbeitern mit einem Arbeitsvertrag der Einstieg ins Berufsleben ermöglicht werden. Das Bergbauunternehmen setzt jährlich mehr als vier Millionen Euro für die eigene Ausbildung ein. Elf Ausbilder betreuen im Jahresdurchschnitt über 120 Auszubildende in den Berufen Industriemechaniker (m/w/d), Elektroniker (m/w/d), Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d), Kauffrau/-mann für Büromanagement (m/w/d), Zerspanungsmechaniker (m/w/d) und Chemielaboranten (m/w/d). Seit 2020 bildet MIBRAG auch Geomatiker aus

Die 1994 gegründete MIBRAG mit Sitz in Zeitz (Sachsen-Anhalt) betreibt die Tagebaue Profen (Sachsen-Anhalt) und Vereinigtes Schleenhain (Sachsen). Sie beliefert die beiden Großkraftwerke Schkopau und Lippendorf sowie Heizkraftwerke und Industriebetriebe in Chemnitz und Zeitz mit Kohle. Weitere Geschäftsfelder sind die Produktion und der Verkauf von Strom, Fernwärme sowie Braunkohlenstaub. Mit über 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt MIBRAG zu den größten Arbeitgebern im Süden von Sachsen-Anhalt.

Nach erfolgreicher Ausbildung – junge Facharbeiter erhalten Arbeitsverträge Foto: N. Claus

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