- Eimerkettenbagger, Bandwagen und Antriebsstationen überqueren Magistrale
- Bagger wird künftig im Abbaufeld Domsen für die Kohlegewinnung eingesetzt
- Mit Abbaufeldwechsel endet die Kohlegewinnung mit Großgeräten in Schwerzau
Zeitz. Beim Großgerätetransport am 14. April 2026 im Tagebau Profen kreuzte der Eimerkettenbagger 309 die Verbindungsstraße zwischen der B 2 und der L 191, die den Tagebau teilt. Damit verschiebt sich der Fokus im südlichen Abbaufeld Schwerzau von der Kohlegewinnung auf die Wiedernutzbarmachung und Rekultivierung.
„Mit dem heutigen Großgerätetransport geht ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Tagebaus einher. Von nun an wird die Kohlegewinnung mit Großgeräten ausschließlich im Abbaufeld Domsen erfolgen. Zugleich werden wir in den nächsten Jahren im Abbaufeld Schwerzau die Kippenrückgewinnung für die Restlochendgestaltung mit den verbleibenden Großgeräten (Absetzer 1104 und Bagger 1541) umsetzen und damit die notwendigen Vorbereitungen für die bevorstehende Herstellung des Schwerzauer Sees schaffen“, erläutert Carsten Preuß, Leiter des Tagebaus Profen.
Der Eimerkettenbagger 309 wird im Abbaufeld Domsen künftig für die Kohlegewinnung im 5. Schnitt eingesetzt. Gemeinsam mit dem Bagger verlegen auch ein Bandwagen sowie zwei Antriebsstationen ihren Standort nach Domsen. Für die Umsetzung der Großgeräte aus dem Abbaufeld Schwerzau bis in den 5. Schnitt des Abbaufeldes Domsen legen der Bagger 309 und der Bandwagen 828 insgesamt neun Kilometer zurück. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von sechs Meter pro Minute benötigen die Großgeräte für ihrem Weg insgesamt etwa neun Tage.
Der Eimerkettenbagger zählt mit einem Gewicht von 950 Tonnen und einem Fördervolumen von 740 Kubikmetern pro Stunde zu den kleineren Großgeräten der MIBRAG. In gestreckter Stellung erreicht er eine Länge von 60 Metern.