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Sicherheit hat oberste Priorität

Bergbauunternehmen richtet Appell an die Teilnehmer des Klimacamps

Zeitz. Im Vorfeld des angekündigten Klimacamps Leipziger Land richtet MIBRAG einen Appell an die Teilnehmer des Klimacamps und warnt vor Risiken beim Betreten von MIBRAG-Gelände.

 

„Tagebaue und Kraftwerke gehören zur kritischen Energieinfrastruktur, deren Störung die Versorgungssicherheit gefährden kann“, betont Dr. Armin Eichholz, Vorsitzender der Geschäftsführung MIBRAG. „Wir haben einen Versorgungsauftrag für das Kraftwerk Lippendorf, den wir erfüllen.“ Er warne eindringlich davor, Verbotsschilder, Zäune und Schranken zu missachten.  „Die Gefahren eines Tagebaubetriebes werden von Laien oft unterschätzt“, so Armin Eichholz.  Wer trotzdem solche Hinweise ignoriere, bringe sich selbst und andere in Gefahr. Der Tagebau ist eine Industrieanlage, in der automatisch anfahrende Bänder sowie stromführende und bewegliche Anlagen und Maschinen eingesetzt sind. Sie bergen für Ungeschulte ebenso wie  hohe Böschungskanten ein großes Gefahrenpotenzial. Ein Informationsblatt sowie ein Video mit Hinweisen für die Sicherheit hat deshalb MIBRAG den Organisatoren des Klimacamps übermittelt.

 

Dr. Armin Eichholz, Vorsitzender der Geschäftsführung MIBRAG, appelliert an die  Teilnehmer des Camps und erklärt: „Es muss oberstes Gebot für alle Beteiligten sein, dass ausgehend vom Klimacamp weder Teilnehmer noch MIBRAG-Mitarbeiter oder Mitarbeiter von Dienstleistern zu Schaden kommen.“

 

In der Vergangenheit haben Teilnehmer von Klimacamps und anderen Aktionsbündnissen im Rheinischen Revier und in der Lausitz u.a. Kohlebagger besetzt und Gleisanlagen für Kohlezüge blockiert. Im November 2015 besetzten etwa 100 Braunkohlengegner von Greenpeace das MIBRAG-Industriekraftwerk Deuben in Sachsen-Anhalt. Damit brachten die Teilnehmer nicht nur sich, sondern auch die Kraftwerksmitarbeiter in akute Gefahr. Diese Blockade machte den Einsatz der Polizei und anderer Rettungskräfte, wie Feuerwehren und Höhenrettungsdienste, erforderlich.

 

„MIBRAG ist in der Region ein anerkanntes Unternehmen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen eine hervorragende Arbeit damit die Grundversorgung mit Energie auch in wind- und sonnenarmen Zeiten gewährleistet ist“, erklärt der Vorsitzende der MIBRAG-Geschäftsführung. Das Bergbauunternehmen fördert mit fast 1.900 Mitarbeitern in den Tagebauen Profen (Sachsen-Anhalt) und Vereinigtes Schleenhain (Sachsen) bis zu 18 Millionen Tonnen Rohbraunkohle im Jahr und beliefert unter anderem die beiden Kraftwerke Schkopau in Sachsen-Anhalt und Lippendorf in Sachsen.


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