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Presseinformationen

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Konzept zur Umstellung der Fernwärmeversorgung der Stadt Leipzig weder ökologisch noch ökonomisch nachvollziehbar

Zeitz. Das von Oberbürgermeister Burkhard Jung vorgestellte Konzept zum kurzfristigen Ausstieg aus der Fernwärmeversorgung des Kraftwerks Lippendorf hat MIBRAG mit Verwunderung zur Kenntnis genommen. Das Bergbauunternehmen appelliert an die Entscheidungsträger der Stadt Leipzig, das jetzt vorgestellte Konzept unter Beteiligung von MIBRAG, dem Kraftwerksbetreiber und den betroffenen Nachbargemeinden noch einmal ökologisch und wirtschaftlich mit der bestehenden Lösung zu vergleichen. 

MIBRAG widerspricht der Darstellung, wonach eine Umstellung auf neu zu errichtende Gaskraftwerke „wirtschaftlich sinnvoll und umweltfreundlicher“ wäre. Vielmehr unterstreicht das Unternehmen, dass sich die CO2-Emissionen und die lokale Feinstaubbelastung durch ein zusätzliches Gaskraftwerk erhöhen werden. Die Zusicherung, dass die Umstellung keine finanziellen Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger haben wird, ist angesichts der hohen Investitionskosten und der hohen Gaspreise nicht nachvollziehbar.

Das Kraftwerk Lippendorf im Südraum der Stadt Leipzig gehört zu den modernsten und effizientesten Kraftwerken in Europa und wird von MIBRAG mit Braunkohle beliefert. Durch das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung sichert es bereits seit dem Jahr 2000 nicht nur zuverlässig und preiswert die Stromversorgung für rund drei Millionen Haushalte, es versorgt die Stadt Leipzig auch mit umweltfreundlicher und preiswerter Fernwärme. Die entsprechende Wärmeauskopplung wurde bereits bei der Konzeption des Kraftwerkes mitgedacht, um die bei der Stromerzeugung anfallende Abwärme ökologisch und klimafreundlich zu nutzen. Sollte die Stadt Leipzig als Wärmesenke ausfallen, müsste diese Abwärme zusätzlich über die Kühltürme an die Umgebung abgegeben werden.

 

 


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