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Klimacamp friedlich beendet

MIBRAG dankt allen Einsatzkräften/Versorgungssicherheit gewährleistet

Zeitz/Tagebau Vereinigtes Schleenhain. Das Klimacamp Leipziger Land in Pödelwitz (Groitzsch) geht gewaltfrei zu Ende. Am 4. August 2018 drangen in den frühen Morgenstunden fünf Braunkohlegegner in den Tagebau Vereinigtes Schleenhain ein und ketteten sich an einen Gurtbandförderer. Die Polizei konnte die gefährliche Aktion in kurzer Zeit auflösen. MIBRAG hatte sich intensiv vorbereitet, so dass trotz dieser zeitweisen Störung die Versorgungssicherheit immer gewährleistet werden konnte.

 

Dr. Armin Eichholz, Vorsitzender der Geschäftsführung, erklärt: „Sicherheit hat für uns höchste Priorität. Deshalb sind wir erleichtert, dass Niemand verletzt und unsere Warnhinweise ernst genommen wurden. Wir danken ausdrücklich auch der Polizei für ihre souveräne Arbeit.“

 

Kollegen der IG BCE und Mitarbeiter von MIBRAG stellten sich vor Ort dem Meinungsaustausch. An einem eigenen Informationsstand am Klimacamp, der regen Zuspruch erhielt, wurden viele Fragen der Camp-Teilnehmer zur Braunkohle und zum Unternehmen diskutiert und beantwortet.  

 

Hintergrund: Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) mit 1.860 Mitarbeitern baut in den Tagebauen  Vereinigtes Schleenhain (Sachsen) und Profen (Sachsen-Anhalt) jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen Rohbraunkohle ab. Die Kraftwerke Lippendorf (1.750 Megawatt) in Sachsen und Schkopau (900 Megawatt) in Sachsen-Anhalt zählen zu den Abnehmern der Kohle. Außerdem betreibt das Bergbauunternehmen zwei Industriekraftwerke in Deuben und Wählitz sowie am Standort in Deuben eine Brikett- und Staubfabrik. MIBRAG investiert im Jahr etwa 60 Millionen Euro in neue Geräte, Verfahren und in den Umweltschutz.

 

Zeitz, 6. August 2018
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