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Presseinformationen

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Tagebau Profen wird grüner

MIBRAG zwischenbegrünt Betriebsflächen und entwickelt die Waldflächen auf der Halde Predel

Zeitz/Tagebau Profen. In den nächsten Tagen lässt MIBRAG per Helikopter 15 Hektar Betriebsfläche auf der Innenkippe im Tagebau Profen zwischenbegrünen. Die spezielle Technik kommt vor allem bei steilen Böschungssystemen und unebenen Flächen zum Einsatz. Während der Flugbegrünung werden zuerst Kalk sowie Düngemittel und anschließend das Saatgut auf der Fläche verteilt.

 

Die Zwischenbegrünung führt die GALA-MIBRAG-Service GmbH durch, die sich auch um die Bewirtschaftung der land- und forstwirtschaftlichen Flächen auf den Innenkippen der beiden Tagebaue sowie um die Pflege der fast 110 Hektar Schutzpflanzungen kümmert. Zur Minderung von Immissionen setzt MIBRAG außerdem Wassersprüh- sowie Vernebelungsanlagen ein und benetzt regelmäßig die Fahrwege in den Tagebauen.

 

Im März hat MIBRAG auch mit der Entwicklung der Waldflächen auf der Halde Predel und an der Ostböschung Schwerzau des Tagebaus Profen begonnen. Für 77 Hektar Wald, der durch das Abbaufeld Schwerzau im Tagebau Profen in Anspruch genommen wurde, wird bis 2035 Ersatz geschaffen. 

 

In der ersten Etappe, über einen Zeitraum von zehn Jahren, werden 32 Hektar Waldfläche auf der Halde Predel durch naturschutzfachliche und forstwirtschaftliche Maßnahmen aufgewertet. Dazu wird unter anderem ein 500 Meter langer gestufter Waldrand mit lichtbedürftigen Arten angelegt. Hier werden Sträucher wie Wildrosen, Weißdorn und Schlehe gepflanzt. Außerdem werden die Kiefernbestände großflächig durchforstet. Dazu gehört die Pflege mehrerer Bestände, die ab Herbst auch Fällungen einschließt, um mit dem schrittweisen Umbau der Waldfläche zu beginnen. Auf der Halde Predel soll möglichst viel gemischter Laubwald aus Traubeneichen und Hainbuchen heranwachsen.

 

Gleichzeitig startet MIBRAG an der Ostböschung Schwerzau des Tagebaus Profen mit den Vorbereitungen für Ersatzpflanzungen auf einer Gesamtfläche von zwölf Hektar. Dieses Jahr werden auf einem 800 Meter langen und ca. 80 Meter breiten Streifen die ersten vier Hektar bearbeitet. Im Frühjahr wird die Fläche eingezäunt. Im Herbst werden dann Traubeneichen, Hainbuchen, Ahorn, Winterlinden und Birken sowie ein artenreicher Waldrand gesetzt. Pro Hektar werden etwa 6.000 Bäume gepflanzt.

 

MIBRAG bemüht sich intensiv, die Belästigungen durch Staub für die Nachbarkommunen so gering wie möglich zu halten. Bewährt hat sich dabei der rege Austausch zwischen MIBRAG-Mitarbeitern und Anwohnern, wie beispielsweise in der Bürgerkontaktgruppe Elsteraue.


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