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Presseinformationen

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Erster Spatenstich für den Windpark Hohenmölsen- Profen

Bergbaufolgelandschaft wird zur Energielandschaft

Die neue Landschaft im Braunkohlentagebau Profen bietet Platz für landwirtschaftliche Flächen und bald auch für Windenergieanlagen. Hier wurde und wird nicht nur Braunkohle gefördert. Nach dem Bergbau werden die Flächen rekultiviert. Und jetzt ist ein moderner, innovativer Energiepark geplant, in dem regenerative Energien auf der Basis neuer energetischer Konzepte neben traditioneller Land- und Forstwirtschaft zum Einsatz kommen. Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) und der Energiedienstleister GETEC green energy AG gaben im Beisein von Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, und weiteren Gästen symbolisch den Startschuß für den Bau des Windpark Hohenmölsen-Profen.

Zeitz/Magdeburg/Profen. Nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen MIBRAG und GETEC im Mai 2016 und dem Abschluss der Planungen beginnt nun mit dem ersten symbolischen Spatenstich der Bau des Windpark Hohenmölsen-Profen. Neun Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt 28,8 MW sollen bis Ende dieses Jahres den Betrieb aufnehmen. Die zum Einsatz kommenden SIEMENS-Anlagen vom Typ SWT 3.2-113 sind die modernsten ihrer Art und laufen im Betrieb besonders geräuscharm. Den Strom werden die Windräder über eine 13 Kilometer lange Sammelleitung bei Großdalzig (Sachsen) ins Netz einspeisen.

„Mit diesem Gemeinschaftsprojekt geht MIBRAG neue Wege“, sagt Dr. Armin Eichholz,  Vorsitzender der Geschäftsführung. „Wir haben durch den Bergbau die Grundlage geschaffen, damit auf der rekultivierten und landwirtschaftlich genutzten Fläche nun dieser Windpark errichtet wird“. Diese Fläche sei während des normalen Tagebaubetriebes auf der Innenkippe entstanden und eignet sich hervorragend für die Windenergienutzung. Bisher habe MIBRAG bereits 75 Prozent der seit 1994 in Anspruch genommenen Flächen wieder nutzbar gemacht. Etwa zwei Drittel davon als landwirtschaftliche Nutzfläche. Moderne Symbiosen zwischen Bergbau, Rekultivierung, regenerativen Energien und deren Speicherung seien denkbar und möglich.

Mit Blick in die Zukunft  erklärte Dr. Eichholz, dass MIBRAG ein Partner der Region ist und es selbstverständlich in der Mitverantwortung des Unternehmens liege, die Entwicklung der Region aktiv mitzugestalten und den Strukturanpassungsprozess voranzutreiben. „Das bedeutet für uns in erster Linie, weiterhin Verantwortung für die Menschen vor Ort zu übernehmen. Unsere wichtigste Aufgabe ist und bleibt es daher, für Beschäftigung zu sorgen und vor allem der jungen Generation Perspektiven zu bieten“, hob der Vorsitzende der Geschäftsführung hervor. Gemeinsam mit den tschechischen Gesellschaftern werde man von diesem Kurs nicht abweichen und sich dafür einsetzen, dass Strukturwandel ein Wandel bleibt und dass es nicht durch politische Intervention zu Strukturbrüchen kommt.

Im März 2017 hat GETEC die Generalunternehmerrolle zur Errichtung und Inbetriebsetzung des Windpark Hohenmölsen-Profen übernommen und pachtet dazu die rekultivierten Flächen von MIBRAG. Die künftige gemeinsame Betreibergesellschaft des Windparks wird ihren Sitz in Hohenmölsen haben.

Den Strukturwandel mit Augenmaß und Weitsicht und im Interesse der Region zukunftssicher mit zu entwickeln, ist unser gemeinsames Ziel.

Hintergrund:

Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG)

MIBRAG mit Sitz in Zeitz wurde 1994 gegründet. Seither investierte das Unternehmen mit über 3.000 Mitarbeitern über 1,4 Milliarden Euro in innovative und sichere Technik sowie in Maßnahmen zum Umweltschutz. MIBRAG fördert in ihren beiden Tagebauen Profen (Sachsen-Anhalt) und Vereinigtes Schleenhain (Sachsen) etwa 18 Millionen Tonnen Rohbraunkohle im Jahr. Hauptabnehmer sind die Kraftwerke Lippendorf (Sachsen) und Schkopau (Sachsen-Anhalt). Weitere Geschäftsfelder sind die Produktion und der Verkauf von Strom, Fernwärme, Prozessdampf sowie Braunkohlenstaub.  2010 wurde die MIBRAG Neue Energie GmbH gegründet. Die Tochtergesellschaft betreibt einen Windpark mit knapp 7 MW Gesamtleistung am Rande des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain.

GETEC green energy AG

Die GETEC green energy AG gehört zur deutschlandweit und international agierenden
GETEC GRUPPE mit Hauptsitz in Magdeburg. Die Entwicklung und Umsetzung von individuellen und innovativen Konzepten zur wirtschaftlichen Nutzung Erneuerbarer Energien sowie auf Basis verschiedener Energieträger stehen im Fokus der GETEC green energy AG. Das Unternehmen begleitet Projekte von der Projektidee über den Bau bis hin zur Betriebsführung.

Kontakt:

MIBRAG
Glück-Auf-Straße 1, 06711 Zeitz
Telefon: (0 34 41) 684-612
E-Mail: presse@mibrag.de

Ansprechpartnerin: Sylvia Werner/Pressesprecherin

GETEC GRUPPE
Albert-Vater-Straße 50, 39108 Magdeburg
Telefon: +49 391 2568 – 303/Fax.: +49 391 2568 – 120
E-Mail: anita.fricke@getec.de

Ansprechpartnerin: Anita Fricke/Ref. Presse- und ÖA
 

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