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Presseinformationen

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Umweltverträglichkeitsuntersuchung zur Entwicklung des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain beginnt

Erster Schritt zur Vorbereitung des langfristigen Genehmigungsverfahrens zur Fortschreibung des Rahmenbetriebsplanes/MIBRAG informiert frühzeitig und setzt auf den Dialog mit den Menschen vor Ort

Zeitz. Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) hat im Februar 2016 einen Vorschlag zum Untersuchungsinhalt und -rahmen einer Umweltverträglichkeitsuntersuchung (UVU) für die weitere Entwicklung des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain beim Sächsischen Oberbergamt eingereicht. Damit steht MIBRAG am Anfang eines umfangreichen Genehmigungsverfahrens mit breiter öffentlicher Beteiligung. Ziel des Unternehmens ist es,  Planungssicherheit für die Tagebauentwicklung zu schaffen und damit die  Versorgung des Kraftwerkes Lippendorf bis in das Jahr 2040 zu sichern.

 

Als erster Schritt wird voraussichtlich im Mai der Scoping-Termin beim Sächsischen Oberbergamt durchgeführt. Zusammen mit den vom Vorhaben berührten Behörden, Kommunen und Vertretern von Umweltverbänden wird zunächst der Vorschlag von MIBRAG erörtert und abschließend festgelegt. Daran schließt die vom Gesetzgeber vorgeschriebene UVU an, die alle aus Sicht des Braunkohlentagebaus zu bewertenden Schutzgüter wie Menschen, Tiere, Pflanzen, biologische Vielfalt, Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft und Kulturgüter umfasst. Nach Abschluss der Untersuchung wird MIBRAG den bestehenden Rahmenbetriebsplan des Tagebaues Vereinigtes Schleenhain fortschreiben und einen Genehmigungsantrag auf Planfeststellung beim Sächsischen Oberbergamt einreichen. Zum Genehmigungsgegenstand gehören unter anderem die Entstehung des Neukieritzscher Sees in der Bergbaufolgelandschaft, die Erweiterung der Rahmenbetriebsplangrenze im Bereich der Vorbehaltsfläche Pödelwitz und die endgültige Abwägung zur Inanspruchnahme der im Braunkohlenplan ebenfalls als Vorbehaltsgebiet ausgewiesenen Ortslage Obertitz.

 

MIBRAG setzt auf den Dialog mit den Menschen vor Ort. Bereits im Vorfeld hat das Unternehmen die Einwohner von Pödelwitz und Obertitz ausführlich über das Vorhaben informiert und Gesprächsbereitschaft für gemeinsame und konstruktive Lösungen angeboten. Dem mehrheitlichen Wunsch der Pödelwitzer auf eine Umsiedlung folgte MIBRAG und schloss mit der Stadt Groitzsch in 2012 einen Umsiedlungsvertrag. Die überwiegende Mehrheit der Pödelwitzer Bürgerinnen und Bürger nahm das Angebot für Umsiedlungsverträge an, auf deren Grundlage der Umzug in das neue Zuhause bereits erfolgt ist oder in diesem Jahr erfolgen wird.

 

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