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MIBRAG passt Bergbauplanung für den Tagebau Vereinigtes Schleenhain an

​Pödelwitz und das Abbaufeld Groitzscher Dreieck werden nicht in Anspruch genommen

Zeitz/Tagebau Vereinigtes Schleenhain. Der Ort Pödelwitz und das Abbaufeld Groitzscher Dreieck mit der Ortschaft Obertitz werden von MIBRAG für die Kohleförderung des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain nicht mehr in Anspruch genommen. Zur Umsetzung des Sächsischen Koalitionsvertrages hat das Bergbauunternehmen mit dem Sächsischen Wirtschaftsministerium und dem Sächsischen Oberbergamt Gespräche geführt und der Nichtinanspruchnahme zugestimmt. Dazu erklärt Dr. Armin Eichholz, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Wir haben mit der überarbeiteten Bergbauplanung für den Tagebau Vereinigtes Schleenhain eine weitreichende und verantwortungsvolle Entscheidung für die Region und für unser Unternehmen getroffen.“

 

MIBRAG hat nach dem politisch gewollten Ausstieg aus der Kohleverstromung Deutschlands bis spätestens Ende 2038 ihre Planungen den sich daraus resultierenden Bedingungen angepasst. Durch das von Bundestag und Bundesrat beschlossene Gesetz zur Reduzierung und zur Beendigung der Kohleverstromung verkürzt sich die Laufzeit des von MIBRAG mit Kohle belieferten Kraftwerkes Lippendorf auf Ende 2035. Die Anpassung der Bergbauplanung für den Tagebau Vereinigtes Schleenhain trägt diesem Umstand und der veränderten Situation am Energiemarkt Rechnung.


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