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Eimerkettenbagger auf dem Weg zu neuem Einsatzort

Zeitz/Tagebau Profen. Der Eimerkettenbagger 351 hat auf dem Weg zu seinem neuen Einsatzort im Tagebau Profen der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) eine wichtige Etappe hinter sich gebracht. Am 14. Mai 2020 überquerten der Bagger und der Bandwagen 812 die „Grüne Magistrale“, die die Stadt Hohenmölsen mit der Gemeinde Profen verbindet. Bislang war der 1980 gebaute Bagger im Abbaufeld Schwerzau des Tagebaus im Einsatz. Künftig gewinnt das Großgerät im Abbaufeld Profen Süd Braunkohle und wird im IV. Quartal 2020 in das Abbaufeld Domsen wechseln.

 

Bagger und Bandwagen müssen bei dem Wechsel der Abbaufelder insgesamt eine Wegstrecke von 5.600 Meter zurücklegen. Der Tross bewegt sich mit etwa sechs Meter pro Minute vorwärts. Beide Geräte sollen am 16. Mai 2020 ihren neuen Einsatzort erreicht haben.

 

Zum Schutz der Asphaltdecke der „Grünen Magistrale“ war unmittelbar vor dem Transport mit mehreren Planierraupen eine dicke Sand-Kies-Schicht auf die Verbindungsstraße aufgebracht worden. Für die Überquerung der parallel verlaufenden firmeneigene Werkbahn musste die Oberleitung abgehängt und das Gleis mit Holzschwellen bedeckt werden.

 

Der 992 Tonnen schwere Eimerkettenbagger ist 53 Meter lang, 19 Meter breit und 21 Meter hoch. Mit 88 Metern ist der Bandwagen deutlich länger als der Bagger, der bis zu einer Tiefe von 16 Metern Kohle gewinnen kann. Die theoretische Förderleistung liegt bei 700 Kubikmeter pro Stunde. Der Bandwagen stellt eine flexible Verbindung zwischen dem Eimerkettenbagger und den im Tagebau verlaufenden Transportbändern her.


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