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Sicherheit hat Vorrang

Bergbauunternehmen informiert über Risikobereiche und appelliert an das Verantwortungsbewusstsein des Aktionsbündnisses „Ende Gelände“

Zeitz. Vor den angekündigten Aktionen des Bündnisses „Ende Gelände“ macht MIBRAG auf sensible Risikobereiche im Bergbau aufmerksam und appelliert eindringlich an das Verantwortungsbewusstsein der Teilnehmer. „Es ist oberstes Gebot für alle Beteiligten, dass bei den Aktivitäten der Braunkohlengegner weder Teilnehmer noch MIBRAG-Mitarbeiter zu Schaden kommen“, erklärt Dr. Armin Eichholz, Vorsitzender der Geschäftsführung MIBRAG. Am 28. November 2019 hatte „Ende Gelände“ auf einer Pressekonferenz in Leipzig über mögliche Besetzungen und Blockaden von betrieblichen Anlagen im Leipziger Revier informiert.

„Tagebaue und Kraftwerke sind versorgungswichtige Produktionsanlagen, deren Störung nicht nur Schaden für MIBRAG, sondern für alle Verbraucher in Deutschland verursachen kann. Wir warnen davor, das Betriebsgelände von MIBRAG zu betreten und sich durch Nähern an Betriebsanlagen und Maschinen selbst in Gefahr zu bringen“, sagt Dr. Armin Eichholz. Das Unternehmen hat auf seiner Internetseite ein Infoblatt und ein Video mit ausführlichen Sicherheitshinweisen veröffentlicht.

In den vergangenen Jahren besetzten wiederholt Braunkohlegegner Kohlebagger und Betriebsanlagen von MIBRAG. Das machte den Einsatz der Polizei und anderer Rettungskräfte, wie Feuerwehren und Höhenrettungsdienste, erforderlich. Gegen die Besetzer wurden Strafanträge gestellt. MIBRAG macht deutlich, dass sie sich auch künftig mit allen juristisch zur Verfügung stehenden Mitteln gegen solche oder ähnliche Aktionen zur Wehr setzen wird. Dr. Armin Eichholz: „Wir haben nichts gegen friedliche Proteste und die Ausübung demokratischer Rechte. Aber wir lehnen jede Form von Gewalt und Gesetzesverstößen ab.“

Unterstützt wird MIBRAG von den Mitgliedern des Aufsichtsrates. In einem Appell des Aufsichtsrates heißt es: „Die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ hat unter Beteiligung von Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft, Umweltverbänden und Bürgerinitiativen einen Plan für den Strukturwandel in den Revieren und für einen Auslauf der Kohleverstromung vorgelegt. Wir sollten jetzt alle daran arbeiten, dass dieser Kompromiss auch Realität wird. Wir fordern eine 1:1 Umsetzung der Empfehlungen der Kommission. Dieser Weg sollte von allen unterstützt und nicht permanent infrage gestellt werden.“

Hintergrund: MIBRAG versorgt mit der Braunkohle aus den Tagebauen Vereinigtes Schleenhain und Profen die Kraftwerke Lippendorf in Sachsen und Schkopau in Sachsen-Anhalt, die zu den modernsten Kohlekraftwerken in Deutschland gehören.

Infoblatt Sicherheit

Video Sicherheitshinweise

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