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Neuer Wald auf der Halde Predel und an der Ostböschung Schwerzau

MIBRAG hat im März 2018 mit der Entwicklung der Waldflächen auf der Halde Predel und an der Ostböschung Schwerzau des Tagebaus Profen (Gemeinde Elsteraue) begonnen. Für 77 Hektar Wald, der durch das Abbaufeld Schwerzau im Tagebau Profen in Anspruch genommen wurde, wird bis 2035 Ersatz geschaffen. 

 

In der ersten Etappe, über einen Zeitraum von zehn Jahren, werden 32 Hektar Waldfläche auf der Halde Predel durch naturschutzfachliche und forstwirtschaftliche Maßnahmen aufgewertet. Dazu wird unter anderem ein 500 Meter langer gestufter Waldrand mit lichtbedürftigen Arten angelegt. Hier werden Sträucher wie Wildrosen, Weißdorn und Schlehe gepflanzt. Außerdem werden die Kiefernbestände großflächig durchforstet. Dazu gehört die Pflege mehrerer Bestände, die ab Herbst auch Fällungen einschließt, um mit dem schrittweisen Umbau der Waldfläche zu beginnen. Auf der Halde Predel soll möglichst viel gemischter Laubwald aus Traubeneichen und Hainbuchen heranwachsen. Die GALA-MIBRAG-Service GmbH und Forstwirtschaftsunternehmen aus der Region führen in Auftrag von MIBRAG die Arbeiten aus. Zur Pflege des Kiefernbestandes wird auch die Spezialtechnik Harvester eingesetzt. Der moderne Vollernter fällt, entastet und sortiert das Holz.

 

Gleichzeitig startet MIBRAG an der Ostböschung Schwerzau des Tagebaus Profen mit den Vorbereitungen für Ersatzpflanzungen auf einer Gesamtfläche von zwölf Hektar. Dieses Jahr werden auf einem 800 Meter langen und ca. 80 Meter breiten Streifen die ersten vier Hektar bearbeitet. Im Frühjahr wird die Fläche eingezäunt. Im Herbst werden dann Traubeneichen, Hainbuchen, Ahorn, Winterlinden und Birken sowie ein artenreicher Waldrand gesetzt. Pro Hektar werden etwa 6.000 Bäume gepflanzt.


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