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Kohlekumpel empfangen lautstark Kommissionsmitglieder

Etwa 300 Mitarbeiter aus dem Mitteldeutschen, dem Lausitzer und dem Rheinischen Revier sowie aus energieintensiven Betrieben haben am 24. September 2018 in Halle die Mitglieder der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung lautstark empfangen. Vor der Kommissionssitzung forderten sie Entscheidungen mit Augenmaß, die allen Seiten - Versorgungssicherheit, bezahlbare Strompreise, Auswirkungen auf die Regionen und Beschäftigte sowie Klimaschutz - gleichermaßen berücksichtigen. Jüngste Meldungen aus der Kommission, wonach die letzten Kohlekraftwerke zwischen 2035 und 2038 abgeschaltet werden sollten, hatten in unserer Branche und bei der IG BCE für Empörung gesorgt.

 

Die Kommission, die den Strukturwandel in den Braunkohlerevieren aktiv begleiten soll, tagte erstmals außerhalb Berlins. Im Mittelpunkt des Vor-Ort-Termins stand das mitteldeutsche Revier.

Der Vorsitzende der IG BCE Michael Vassiliadis sagte mit Blick auf die Teilnehmer: „Wir stehen zusammen und lassen uns nicht aufspalten.“  Es sei traurig, dass niemand Respekt vor unserer Arbeit habe,  so der Vorsitzende. „Wir lassen uns nicht abschalten. Erst müssen die Arbeitsplätze da sein.“ Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff wollte sich vor Beginn der Sitzung erneut nicht auf ein Ausstiegsdatum festlegen. Wichtig seien gut bezahlte Industriearbeitsplätze, die rechtzeitig vor einem Ausstieg aus der Braunkohleverstromung geschaffen werden müssten. MIBRAG-Betriebsratsvorsitzender Volker Jahr betonte vor den Kundgebungsteilnehmern, Bergbau brauche Zeit und verlässliche Rahmenbedingungen. Die heimische Braunkohle ist unverzichtbar für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung.

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