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Vorstand der Kulturstiftung Hohenmölsen im Amt bestätigt

Heimatpflege im Zeitz-Weißenfelser Braunkohlenrevier aktiv mitgestalten

Auf seiner letzten Sitzung hat das Kuratorium der Kulturstiftung Hohenmölsen dem Vorstand für weitere zwei Jahre einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Somit stehen Andy Haugk, Bürgermeister von Hohenmölsen, Susann Schmidt, Mitarbeiterin der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG), und Henrik Otto, künftiger Vorstandsvorsitzender der Abfallwirtschaft Sachsen-Anhalt Süd AöR, auch weiterhin an der Spitze der Kulturstiftung Hohenmölsen.

Das 13-köpfige Kuratorium der Kulturstiftung Hohenmölsen unter dem Vorsitz von Heinz Junge, Geschäftsführer Personal/Arbeitsdirektor von MIBRAG, traf sich Ende November in der Zentralwerkstatt PFÄNNERHALL in Braunsbedra, um über die aktuellen Aktivitäten der Stiftung zu beraten.

Mit einem positiven Rückblick ließ der alte und neue Stiftungsdirektor Andy Haugk das Jahr 2016 Revue passieren. Ihr Hauptaugenmerk legt die Stiftung auch weiterhin auf die Kooperation mit ihren Partnern im Revier. Hier sind vor allem der Mitteldeutsche Umwelt- und Technikpark e.V. (MUT) mit der Brikettfabrik Herrmannschacht in Zeitz und der Heimatverein Zeitz-Weißenfelser Braunkohlenrevier mit dem Bergbaumuseum in Deuben zu nennen. Unter dem gemeinsamen Dach der Regionalmarke recarbo ERLEBNISREGION gibt es regelmäßige Treffen, gemeinsame Marketingaktionen – z.B. einen Flyer, in dem beide Museen dargestellt werden – oder auch gemeinschaftliche Auftritte als recarbo ERLEBNISREGION auf Veranstaltungen wie dem Sachsen-Anhalt-Tag oder dem Bergmannstag in Ferropolis.

Einer der Höhepunkte der umfangreichen Aktivitäten der Kulturstiftung Hohenmölsen war im September die Durchführung der 13. Sommerakademie für junge Akademiker. Deren Förderpreis gewannen überraschend die Jüngsten im Teilnehmerfeld – drei angehende Abiturienten des Friedrichgymnasiums in Altenburg.

Weitere vielfältige Projekte waren 2016 z.B. die Unterstützung des 24. Heimatfestes des SV Großgrimma sowie des Ehemaligentreffens der Gemeinden Queisau, Steingrimma und Dobergast. Das Agricolagymnasium in Hohenmölsen erhielt einen neuen Schriftzug für seine Fassade, der Heimatverein Trebnitz neu gestaltete Informationstafeln für die Heimatstube. Auch die öffentliche Radtour auf den Spuren der Industriekultur in der recarbo ERLEBNISREGION von Hohenmölsen nach Zeitz am ersten Septembersonntag fand regen Zuspruch. All das entspricht dem Anliegen der Kulturstiftung, die Heimatpflege im Zeitz-Weißenfelser Braunkohlenrevier aktiv mitzugestalten. Das unterstreicht auch eine neu errichtete Informationstafel an den Wandelgängen im Erholungspark Mondsee. Sie gibt Auskunft über die Geschichte des Zeitz-Weißenfelser Braunkohlenreviers und erinnert an die umgesiedelten Ortschaften der Tagebaue Pirkau und Profen.

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