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Tagebau Profen

Der Tagebau Profen liegt im Süden von Sachsen-Anhalt. Er erstreckt sich über die Abbaufelder Profen Süd und Schwerzau sowie das neue Abbaufeld Domsen. 

Abraum und Kohle werden mit Schaufelradbaggern, Eimerkettenbaggern und mobiler Technik gewonnen. Kilometer lange Bandanlagen übernehmen den Transport des gewonnenen Materials. Während Absetzer ausgekohlte Bereiche mit Abraum füllen, wird die Braunkohle bis zum Kohlemisch- und -stapelplatz transportiert. Sein Fassungsvermögen beträgt 400.000 Tonnen. Dort wird die Braunkohle qualitätsgerecht gemischt und per Bahn oder LKW weiter zu den Kunden transportiert. 

Zu den größten Kunden gehören neben dem Kraftwerk Schkopau, den MIBRAG-Industriekraftwerken Deuben und Wählitz Heizkraftwerke und Industriebetriebe in Chemnitz, Dessau und Zeitz.

Damit jährlich bis zu zehn Millionen Tonnen Braunkohle bereitgestellt werden können, müssen 35 bis 40 Millionen Kubikmeter Abraum bewegt und 50 Millionen Kubikmeter Wasser gehoben werden.

HINWEIS:
Einen Überblick über das Fördergeschehen ermöglicht ein Aussichtspunkt am Tagebaurand. Er befindet sich direkt an der Straße westlich des Ortes Profen und ist ständig zugänglich. Schautafeln geben dort detailliert Auskunft über geologische Aspekte, den weiteren Abbau und bereits begonnene Rekultivierungsmaßnahmen.

Lage
Sachsen-Anhalt (Burgenlandkreis), Sachsen (Landkreis Leipzig),
Weißelsterbecken
Abbaufelder
Profen Süd, Schwerzau, Domsen 
Aufschluss  1941
Geplante Laufzeit
2035
Kohleflöze Böhlener Oberflöz; Thüringer Hauptflöz; Sächsisch-Thüringisches Unterflöz 
Alter der Braunkohle
45 bis 20 Mio. Jahre 
Roh-Heizwert der Braunkohle  10 MJ/kg 
Kohleförderung  bis 7,5 Mio. Tonnen pro Jahr 
Abraumleistung
25 bis 30 Mio. Kubikmeter pro Jahr 
Wasserhebung  59 bis 70 Mio. Kubikmeter pro Jahr 
Ausrüstung
Vier Schaufelradbagger und zwei Eimerkettenbagger gewinnen Kohle und Abraum; zwei Absetzer verkippen Abraum, mobile Gewinnungs- und Fördertechnik; Kohlemisch- und -stapelplatz (KMS) mit einem Schaufelradbagger und einem Absetzer; etwa 36 km Bandanlagen 
Weitere Informationen  MIBRAG Tagebau Profen Besucherinformation (Download-PDF)