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Neue Landschaften

In Sachsen-Anhalt und Sachsen entstand in den vergangenen Jahren eine einzigartige Kette aus elf neuen Seen, die allesamt aus ehemaligen Tagebauen hervorgegangen sind. Sie dienen heute als Bade- und Wassersportgewässer oder Refugien für geschützte Tiere und Pflanzen. In dem Maße, wie ihre Flutung voranschreitet, erhöhen sich die Lebensqualität und die Anziehungskraft der Region. Auch gut die Hälfte der hierfür benötigten enormen Wassermengen stammt aus dem Braunkohlenrevier.

Schon lange, bevor ein Tagebau angelegt wird, machen sich die Bergbauplaner detailliert Gedanken, wie die Landschaft anschließend aussehen soll. Wächst auf dem Kippenboden neuer Wald heran oder nutzen ihn dann Landwirte? Wird aus dem Restloch, das sich nicht vollends mit Abraum verfüllen lässt, ein Badesee oder ein Rückzugsraum für Flora und Fauna, darunter geschützte Vögel und Reptilien?   

Für MIBRAG ist die Gestaltung der künftigen Kulturlandschaft ebenso wichtig wie die Gewinnung der Kohle selbst. Die Rekultivierung beginnt bereits während des Bergbaubetriebes. Experten bereiten schon während der Förderung die Landschaft auf die spätere Nutzung vor.  

Kommunen, Verbände und Bürgerinitiativen entscheiden maßgeblich über das künftige Gesicht dieser neuen Landschaften mit.