Diese Website benutzt einen Webanalysedienst und verwendet Cookies. Stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu?

Überspringen Sie den folgenden Slider

Slider wurde übersprungen

Energiepolitik

Braunkohle ist der einzige heimische Energieträger, der in ausreichend verfügbarer Menge langfristig, subventionsfrei und bezahlbar bereitgestellt werden kann. Mit einer Fördermenge von 180 Mio. Tonnen im Jahr (2014) ist die Braunkohle zu über 41 Prozent an der Primärenergiegewinnung im Inland beteiligt. Sie ist damit der wichtigste heimische Energieträger.

Jede vierte in Deutschland hergestellte Kilowattstunde Strom stammt aus heimischer Braunkohle. Mit der in 2011 durch die Bundesregierung getroffenen Entscheidung über einen kompletten Umbau der Energiewirtschaft wurden die Laufzeiten der nationalen Atomkraftwerke gekürzt und der Ausbau der regenerativen Energien gestärkt. Die Umgestaltung der Erzeugungsstrukturen ist eine Herausforderung für alle. Die heimische Braunkohle unterstützt diesen Prozess als verantwortungsvoller Partner unabhängig von Tages- und Jahreszeit.

Der Erfolg der Energiewende hängt wesentlich davon ab, ob es gelingt, alle Energieträger und Technologien einzubeziehen und ideologiefrei zu betrachten. Deutschland benötigt als erfolgreiches Industrieland eine zuverlässige, bezahlbare und umweltgerechte Versorgung mit Energie. Die Braunkohle kann dazu noch viele Jahrzehnte unter den weltweit höchsten Sozial- und Umweltstandards ihren Beitrag leisten.

MIBRAG versorgt kontinuierlich und stabil jährlich mit bis zu 20 Millionen Tonnen Rohbraunkohle verschiedene Energieversorger sowie unter anderem zwei der modernsten Kraftwerke: Schkopau (Sachsen-Anhalt) und Lippendorf (Sachsen). MIBRAG übernimmt damit eine bedeutende Rolle für die sichere Strom- und Wärmeversorgung in der Region und trägt zur Systemstabilität und Versorgungssicherheit bei. In Mitteldeutschland lagern geologische Vorräte von zirka zehn Milliarden Tonnen Braunkohle, in Deutschland insgesamt sind es etwa 77 Milliarden Tonnen. Der in der aktuellen Klimadebatte in Misskredit geratene Rohstoff hat das Potenzial, mittels Einsatz neuer Technologien und effizienterer Anlagen seinen Platz auch in der Zukunft zu behaupten.

Zur 10. Sitzung des Wirtschafts- und Landwirtschaftsausschusses des Landtages Burgenlandkreis am 6. April 2016 präsentierten MIBRAG und das Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung (isw) die Ergebnisse einer aktuellen Studien zu „Regionalwirtschaftlichen Effekten der Nutzung von Braunkohle unter Berücksichtigung als Chemierohstoff“ und informierten über die wirtschaftliche Entwicklung des Bergbauunternehmens. 

 

Diese Studie, bestehend aus einem ersten Teil im Auftrag des Saalekreises und einer zweiten Bearbeitung zu konkreten Szenarien in Vorhabenträgerschaft von MIBRAG, ist ein wichtiges Instrument zur Vervollständigung der aktuellen Diskussion. Einerseits bestätigt sie zunächst die hohe Bedeutung der energetischen und stofflichen Nutzung von Braunkohle in Mitteldeutschland. Andererseits weisen die Autoren in Szenarien mit und ohne stoffliche Braunkohlenverwertung anhand konkreter, branchenübergreifender Zahlen auf die unterschiedlichen Folgewirkungen für die gesamte Region hin.

  

Mehr Informationen:

Aktuelles

Im Zuge der aktuellen Diskussionen um ein neues Strommarktdesign „Ein Strommarkt für die Energiewende“ bringt sich das Bergbauunternehmen sowohl direkt als auch indirekt ein: Unter anderem als Industriepartner im Innovationsforum Energiewende (If.E) der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie. MIBRAG gibt wichtige Impulse für ein nachhaltiges, sicheres und wettbewerbsfähiges Energiesystem. Dabei setzt sich das Unternehmen für einen nach marktwirtschaftlichen Prinzipien ausgestalteten Strommarkt 2.0, der das energiepolitische Zieldreieck in Zukunft wieder stärker wahrt, ein. Die daraus entstehende notwendige Auseinandersetzung mit Versorgungssicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit der Zukunft lassen die Braunkohle und ihre Verwendung zum Gegenstand eines breiten politischen Dialogs werden. An dieser poltischen und gesellschaftlichen Debatte beteiligt sich MIBRAG als Braunkohlenförderer aktiv.

Mehr Informationen: